Kölner Percussion Festival 13.-15.11.2020

Konzerte und Percussion-Workshops mit internationalen Meistern


Die Künstler u. a.: 
Behnam Samani (Deutschland/Köln, Iran –  Künstlerische Leitung und Instrumente Tombak, Daf) wurde 1967 in Tschahar Mahai Bakhtiari, Iran, geboren. Im Alter von 13 Jahren begann er unter D. Mohebiin Isfahan das Studium der Tonbak. Seit 1987 tritt er in Europa auf und hat mit den meisten der beliebtesten und bekanntesten iranischen Musiker zusammengearbeitet, wie F.Paewar, M.Zarief und R. Badie. Er arbeitete außerdem mit internationalen Künstlern wie Hariprasad Chaurasia, D.Schneider und H. Mitschke an zahlreichen Theater- und Musikprojekten. Behnam spielt mit den Ensembles Zarbang und Karavane und leitet das Ensemble Samani. 200I war er mit dem Dastan Ensemble auf Tournee in den USA, Großbritannien, Brasilien und Kanada. Er spielte bei bedeutenden Festivals wie dem Music Festival 200I in Sao Paolo, dem Persischen Musikfestival 200I in München, dem Persian Music Festival in Schweden und Italien, dem Rhythm Sticks Festival in London und dem Rhythm Festival DU Zürich. In den letzten zwei Jahren ist er in angesehenen Konzerthallen aufgetreten, wie dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin, Gsteig in München und Rasain Utrecht. Er spielte für die SWF und WDR Radiosender, absolvierte zahlreiche Fernsehauftritte und machte viele Aufnahmen. Zur Zeit lebt er in Köln.
Für seine Percussion-Workshops sind jedes Mal ausverkauft. Behnam Samanis kleinere Workshops sind bisher ausgebucht, die Teilnehmer kommen aus Schweden, Norwegen, der Schweiz, Italien, Deutschland etc.
http://www.zarbang.com/behnam.html
Rhani Krija percussion (Köln)
http://www.rhanikrija.com/rk/bio.html

Andrea Piccioni  (Italien – Instrument Tamburello)
gilt als einer der größten Virtuosen auf der Rahmentrommel. Er studierte bei großen Lehrern aus Italien, Europa, Persien, der Türkei, Indien und Amerika. Dabei erwarb er sich seine außergewöhnliche Fähigkeit, sich in verschiedenen musikalischen Genres und Stilen zu bewegen und dabei die Sprache des Tamburello und verschiedener anderer Rahmentrommeln auf seine ganze eigene Weise immer weiter zu entwickeln – meisterhaft und ausdrucksstark.
Er unterrichtet regelmäßig Workshops und Meisterkurse bei renommierten Festivals wie: Nafda (USA), Big Bang Festival (Dublin, Irland), Internationales Percussionfestival Freistadt (Freistadt, Österreich), Tamburi Iran (Isfahan, Iran), Percpan 2009 (Brasilien) und kommt stets als Dozent zum weltweit wichtigsten Rahmentrommelfestival, Tamburi Mundi in Freiburg (Deutschland).
https://www.tamburimundi.com/

Kousic Sen   (Indien/Manchester – Instrument Tabla)
Artist in Residence / Percussion Conductor (Samyo & Tarang) / Teacher at Arts School, Liverpool and London
His role includes teaching at the weekly Arts School, performances in Milapfest concerts around the UK and his position as Percussion Conductor for Samyo and Tarang. 
As a performer, Kousic Sen is a tabla player whose intense and energetic performances add a new dimension to the traditional concert experience. His rhythmic mastery has become known around the globe through his performances with leading musicians in many of the world’s most famous venues.
Born into a musical family, Kousic is the proud representative of the Banaras Gharana and is one of the foremost tabla players of his generation. He has accompanied many notable musicians and dancers throughout India and is a regular participant in major music festivals around the world. He has toured extensively in USA, Canada, Europe and South and East Asia. Kousic has also collaborated with musicians from other traditions, working with Western, Cuban, Indonesian, Persian and Spanish musicians.
https://www.milapfest.com/home/aboutus/meet-the-team/kousic-sen/

Reza Samani (Deutschland/Köln/Iran)
Reza Samani wurde 1977 im Iran geboren. Bereits im Alter von zehn Jahren lernte er von seinem Bruder, Behnam Samani, die Grundlagen für das Spiel der Trommeln Tombak und Daf, als Zwölfjähriger nahm er Unterricht bei renommierten iranischen Meistern wie Khodadad Gholami, Ruzali Nurbakhsh und Mahmud Sharifi. Neben der Perkussion gilt sein Interesse den Blasinstrumenten wie Sorna, Karna und Neyanban. 
Mit namhaften Musikern wie Rahmatollah Badii, Hossein Alizadeh, Keyhan Kalhor, Alireza Ghorbani, Salar Aghili und Konstantin Wecker arbeitete Reza Samani bei internationalen musikalischen Projekten. Zahlreiche Konzertreisen brachten ihn als Solokünstler sowie auch als Mitglied der Ensembles ZARBANG und SAMANI in die USA, nach Kanada, Asien, Afrika und in verschiedene Länder Europas und er war Gast renommierter Musikfestivals, wie zum Beispiel bei den Villas de Verano in Madrid, der Ruhr-Triennale, dem Silkroad-Festival (Hongkong) oder den Sounds of Arabia (Abu Dhabi). Reza Samani spielte mit dem Symphonieorchester des norwegischen Radios und Fernsehens (NRK). SWR, WDR und BR und weitere internationale Sender luden ihn zu Produktionen ein. 
Seit 2017 spielte Reza Samani in der Kölner Philharmonie, Wien, Berlin, Thessaloniki, München, Stockholm, Venedig, Antwerpen und Genf führten, u.a. mit dem Ensemble Musikfabrik und einer Uraufführung des Komponisten Bijan Tavili in der Philharmonie Essen. Workshops gibt Reza u.a. beim Errichetta Festival in Rom
https://www.rezasamani.com

Es wird 3 KONZERTE im Rahmen des Percussion Festival geben. Mit dabei sind das Javid Afsari Rad Ensemble, Siamak Jahangiri und ein Crossover verschiedener teilnehmender Musiker

Javid Afsari Rad Ensemble
Das Javid Afsari Rad Ensemble wurde 2007 gegründet und besteht aus dem persischen Instrument Santur, einem Streichquartett, einem Kontrabassisten und einem Schlagzeuger. Das Ensemble veröffentlichte 2007, als „Rumi Ensemble“, sein erstes Album. Sie spielen Kompositionen von Javid, die von der persischen, indischen und arabischen Musiktradition, aber auch von der westlichen klassischen Musik, inspiriert sind. Im August 2017 veröffentlichten sie ihr zweites Album „Lalehzar“ beim norwegischen Label Jazzland Recordings.
Javid Afsari Rad (Santur, Komposition)
Harpeet Bansal (Geige) –
Sara Övinge (Geige)
Bendik Foss (Viola)
Tove Margrethe Eriukstad (Cello) –
Adrian Fiskum Myhr (Kontrabass)

Siamak Jahangiri  (Iran – Instrument Ney)
(* 1971) ist ein iranischer Neyspieler, Komponist und Musikpädagoge. 
Jahangiri begann im Alter von zwölf Jahren Ney zu spielen. Er war Schüler von Abdolnaghi Afsharnia und von Mohammad Ali Kiani Nejad und studierte an der Universität Teheran. Er lebt als Ney-Lehrer und Komponist in Teheran und verfasste ein Buch über die Ney, ihre Spieltechnik im 20. Jahrhundert und über Meister des Instruments.  Im Westen wurde Jahangiri als Mitglied von Yo-Yo Mas Silk Road Ensemble bekannt, auf dessen Alben When Strangers Meet und Beyond the Horizon er zu hören ist. Auch an dem Album Yo-Yo Ma & Friends: Songs of Joy & Peace wirkte er mit. Weiterhin ist er Mitglied des Abd-al-Qadir Ensemble, das sich dem Werk von Abd al-Qadir Maraghi, einem persischen Musiktheoretiker und Komponisten des 14. Jahrhunderts, widmet. Das Ensemble spielte auch Kompositionen Jahangiris ein, die auf nordiranischer Volksmusik und klassischer persischer Musik beruhen. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Siamak_Jahangiri

Markus Stockhausen        (Deutschland/Köln, Instrument Trompete) als Trompetensolist, Improvisator und Komponist im Jazz genauso zuhause wie in der zeitgenössischen und der klassischen Musik, zählt zu den vielseitigsten Musikern unserer Zeit.
1957 in Köln geboren, begann er im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Ab 1975 studierte er an der Musikhochschule Köln Klavier und Trompete. Ein Jahr vor seinem Konzertexamen errang er 1981 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs. Seitdem konzertierte er regelmäßig als Solist – darunter bei zahlreichen Uraufführungen, wie bei dem für ihn im Jahre 2002 komponierten Trompetenkonzert Jet Stream von Peter Eötvös mit dem BBC Symphony Orchestra in London – und ist immer wieder zu Gast bei renommierten internationalen Musikfestivals.
Er arbeitete 25 Jahre lang intensiv zusammen mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen, der zahlreiche Werke für ihn schrieb. Als Solist stand er u.a. in dessen großen musikdramatischen Werken aus LICHT auf den Bühnen der Mailänder Scala, der Londener Oper Covent Garden und der Oper Leipzig. Viele CDs im Stockhausen-Verlag dokumentieren diese Zusammenarbeit.
http://www.markusstockhausen.de/

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Eventinfos

Datum: 13.11.2020
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