WHITE TORTURE – Film Thema Iran

Der iranische Film ist nominiert für den Friedensnobelpreis

Narges Mohammadi ist eine der wichtigsten Menschenrechtsverteidigerinnen in Iran. Für ihre Arbeit wird sie seit 1998 immer wieder willkürlich vom Regime der Islamischen Republik Iran inhaftiert – doch sie kämpft weiter. Während einer Haftpause hat sie den eindrucksvollen Dokumentarfilm „White Torture“ gedreht, der auf Interviews mit ehemaligen Gefangenen basiert, die dieser Art von Folter ausgesetzt wurden. Vier weiße Wände, kein natürliches Licht, kein Ton und kein menschlicher Kontakt. Eine hochwirksame Methode, die auf die Psyche der Opfer abzielt und keine äußerlichen Spuren hinterlässt. Nach ein paar Monaten werden viele es vorziehen, jedes Verbrechen zu gestehen, auch wenn das die Hinrichtung bedeutet. Der Film legt ein beeindruckendes Zeugnis darüber ab, wie die Situation für Personen, die sich im Iran für LGBTQIA+, Frauen- und Menschenrechte einsetzen, aussieht. „White Torture“ gewann u.a. die Kategorie „Grand Reportages“ des Internationalen Filmfestivals Genf 2022.

Botschafterin des Films ist die iranische Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi.  2023 war Narges Mohammadi für ihre Menschenrechtsarbeit für den Friedensnobelpreis nominiert.
In Kooperation mit Hawar Help und Amnesty International sowie der Initiative free_human. https://.www.instagram.com/free_human_

Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit den Regisseur:innen Gelache Kakavand und Vahid Zarezadeh, sowie Mariam Claren (Tochter der inhaftierten Kölnerin Nahid Tagahvie) und der Landtagsabgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen Berivan Aymaz.

Eintritt frei, Spenden gern gesehen
Anmeldung unter Kölnticket rechts

Bild: Narges Mohammadi, Filmemacherin

Eventinfos

Datum: 20.10.2023
Beginn: 20:00 Uhr

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